Alea iacta est



 





Nun ist sie beinahe vorbei, die Saison 2025 / 2026 in den drei Bundesligen. Lediglich vier Pflichtspiele stehen noch aus, ehe die Fußballanhänger sich der Weltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den USA auf in sehr unterschiedlicher Form widmen dürfen. Mal ehrlich: Selten war es in der ersten deutschen Liga so langweilig wie in der letzten Spielzeit. Die Fußballmeisterschaft war bereits nach wenigen Spieltagen entschieden. 

Dafür hatte es der Abstiegskampf in sich. Beinahe die hälfte der konkurrierenden Klubs war irgendwie, irgendwann darin verwickelt. Nun ist auch das entschieden. Nicht der HSV sondern der FC St. Pauli steigt in die Zweite ab. Ebenso der baden - württembergische Verein aus Heidenheim, der eigentlich schon zur nach 17 von 34 Begegnungen abgeschlagen am Tabellenende stand. Überraschend war allerdings, dass der VFL Wolfsburg in die tabellarische Gefahrenzone rutschte und nun nachsitzen muss. Schließlich pumpte VW als Eigentümer des Klubs 70 Millionen in diesen hinein. Nun muss der VFL mit dem Retter Dieter Hecking zwei Relegationsspiele austragen.

Inzwischen steht auch der Gegner fest. Der einstige Erstligist, der SC Paderborn möchte den Wolfsburgern den Erstliga - Platz streitig machen. Ob dieses gelingt, dürfte mehr als nur fragwürdig sein. Die Wolfsburger konnten sich in den Spielzeiten 201 / 2016 sowie 207 / 2018 durch Siege in den Relegationsspielen jeweils retten. 

Da für ist die SV Elversberg, ein Klub aus der saarländischen Provinz, als 59. Verein in die erste Liga aufgestiegen. Ebenso hat es der FC Schalke 04 erneut geschafft.

In dem ebenfalls dramatischen Abstiegskampf musste neben der SC Preußen Münster, auch die Fortuna aus Düsseldorf die Segel streichen. Um den Verbleib in der Zweiten bangt noch die Spielvereinigung Greuther Fürth, die sich am letzten Spieltag tatsächlich gegen Fortuna Düsseldorf durchsetzen konnte und nun am Freitag, den 22. Mai 2026 gegen Rot Weiß Essen das erste Relegationsspiel zu bestreiten hat.

Die Aufsteiger aus der dritten Liga heißen dieses Mal VFL Osnabrück sowie FC Energie Cottbus. Aus dieser müssen sich der 1. FC Schweinfurt 05, der SSV Ulm, der FC Erzgebirge Aue sowie der Neuling TSV Havelse verabschieden. Für diese Klubs treten in der Saison 2026 / 2027 nunmehr die SG Sonnenhof Großaspach, der SV Meppen sowie SC Fortuna Köln sowie der Sieger aus den Begegnungen zwischen den 1. FC Lok Leipzig und der zweiten Mannschaft des 1, FC Nürnberg an.

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