Was macht eigentlich Papy Djilobodji?




Wir schreiben den 14. 05. 2016. Die Erste Fußball - Bundesliga neigt sich mit dem 34. Spieltag dem Ende zu. Die Tabelle zeigte bis zu diesem Zeitpunkt im unteren Bereich dieses Bild: 

11FC AugsburgAugsburg33-838
12Hamburger SVHSV33-838
13SV Darmstadt 98Darmstadt (N)33-1338
14TSG HoffenheimHoffenheim33-1237
15Eintracht FrankfurtFrankfurt33-1736
16Werder BremenBremen33-1635
17VfB StuttgartStuttgart33-2333
18Hannover 96Hannover33-2925

Der SV Werder Bremen quälte sich in einer miserablen Saison mit dem Abstieg herum. Für mich als eingefleischter Werder - Fan ein Faktum, das mit viele schlaflose Nächte bereitete. Auch wenn der direkte Abstieg nur bei einem Auswärtssieg des VFB Stuttgart gegen den damaligen Pokalsieger VFL Wolfsburg, bei einer gleichzeitigen Niederlage zuhause gegen die Frankfurter Eintracht rechnerisch möglich gewesen wäre, lag das Hauptaugenmerk bei den meisten Fans der Grün - Weißen eher auf ein Vermeiden der drohenden Relegationsspiele gegen den starken Zweitligisten 1. FC Nürnberg.

Ein Remis gegen Eintracht Frankfurt hätte dazu nicht gereicht, denn die lagen um einen Zähler vor dem SV Werder Bremen.

An jenem 14. 05. 2016, also vor fast 10 Jahren, kam es im Bremer Weserstadion zu einem de facto - Endspiel gegen den Abstieg sowie die Relegation.

Die Begegnung verlief lange Zeit ausgeglichen. In der 88. Minute gab dann der Mittelfeldspiele Slatko Junusowicz (  https://de.wikipedia.org/wiki/Zlatko_Junuzović einen Freistoß Ball in den Frankfurter 16er, dort landete dieser bei Papy Djilobodji, der ihn im Tor schoss. Das Weser Stadion glich Sekunden später einem Tollhaus.

Der als Abwehrspieler des damaligen Weltklasseklubs DC Chelsea London ab Januar 2016 auf Leihbasis an die Weser gewechselte Senegalese entpuppte sich damit als Abstiegsretter der Grün - Weißen.

Allerdings nur für diesen Tag, denn der Held musste seinen Aufenthalt in der Hansestadt danach beenden. Er kehrte an die Themse zurück, wo er keinen weiteren Vertrag erhielt und zum FC Sunderland wechselte. Mit dem englischen Verein musste er aus der zweiten Spielklasse absteigen. Sein beruflicher Weg führte ihn als Leihspieler zum französischen Erstligisten FCA Dijon. Ein Jahr später wurde der Senegalese von dem Konkurrenten EA Guingamp aus der bretonischen Stadt verpflichtet. Seite 2019 spielte er bis zum Ende seiner aktiven Laufbahn bei verschiedenen türkischen Klubs.

https://de.wikipedia.org/wiki/Papy_Djilobodji

Mit 35 Jahren dürfte er allerdings nur als Berufsfußballer zu alt sein. Als Retter des SV Werder Bremen hatte er allerdings seine Zukunft noch vor sich. Leider zeigte der Innenverteidiger sich manchmal zu undiszipliniert und legte sich dadurch selbst zu viele Steine in den Weg.

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