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Montag, 7. Mai 2012

Günnex - Duplex - Kloppex!


                                                                       (c) AVDA-WIKIPEDIA
Aber Hallo! Da war doch gestern richtig was los, beim Günther "Millionär " Jauch. Der nämlich lud zum Zusehen einer Gratis-CDU/FDP-Propagandasendung zur zweit besten Sendezeit im Zwangsgebühren finanzierten Staatsfernsehen ein. Immerhin nahmen sich 3,88 Millionen Glotzer die Zeit, um das Gewäsch des Duos Röttgen/Lindner zu ertragen oder den beiden Dauergästen in den sonstigen Quasselrunden, geifernd an den Lippen zu hängen, wenn diese über die politischen Gegner herzogen.
Auch das geladene Publikum war - wie immer Hand verlesen - mit Feuereifer dabei, wenn es um das enthusiastische Beklatschen der richtigen Worthülsen zum vorgegeben Zeitpunkt ging.
Öder kann eine Talkrunde kaum sein.

Die über 4.400 € pro Minute Sendezeit waren auch dieses Mal, ohne eine tatsächliche Gegenleistung des Moderators zu erhalten, verschenkt. Der Zwangsgebührenzahler durfte sich das sinnfreie Gesülze der beiden Teilnehmer Röttgen und Lindner dank tatkräftiger Unterstützung des Einkommenkrösus Jauch mehr als eine halbe Stunde anhören. Denn die Netto-Sprechzeit der Beiden betrug ein Vielfaches dessen, was die anderen Geladenen aufwiesen. Ständig unterbrach der auf Krawall gebürstete Lindner seine Mitdiskutanten und wurde dabei noch von den Claqueuren im Publikum frenetisch bejubelt.
Die Jauch´sche Sendung war eine Zumutung.

Das galt über weitere Strecken auch für den Moderator selbst. Der 10 Millionen - Euro - Mann
( http://www.gehaltsreport.de/people/488 ) bot dem FDPler Lindner und dem CDU-Spitzenkandidaten für die am kommenden Wochenende anstehende Landtagswahl in NRW ein exzellentes Podium zur Selbstdarstellung.
Das Jauch nebenbei versuchte den " Piraten " Ponander bloß zu stellen, indem er diesen mehrfach wegen dessen zeitweisen SGB II - Bezug ansprach, ist nur als Akt der Selbstzerstörung des " Star " - Moderators zu qualifizieren. Dieses selbst gerechte Auftreten eines Einkommensmillionärs gegenüber einem HARTZ IV - Klienten stellte nicht nur eine Unverschämtheit dar, sondern hat bei mir dazu geführt, den Rest der Sendung nicht mehr zu sehen.

Leider habe ich deshalb den Einsatz der Sicherheitsrambos verpasst, die einen Störer und Zwischenrufer in GESTAPO-Manier kurzerhand in den " Schwitzkasten " nahmen und ihn aus dem noblen Veranstaltungsort " Gasometer " schoben. Deutsche Ordnung und Gründlichkeit muss auch in den normierten Laber-Sendungen sein. Doch weit gefehlt. Jauch zeigte sich als Verfechter der kapitalisierten Meinungsfreiheit und forderte den Sicherheitsdienst auf, den jungen Störenfried unverzüglich zurück an den Ort seiner Freveltat zu verbringen. Gesagt getan.

Nun durfte der sich als Jungschauspieler zu erkennen gebende Mann sein Anliegen vorbringen. Es ging um ein lokales Theaterbauprojekt in Berlin. " Wowi " Wowereit und Renate Künast konnten hierzu besser Auskunft geben. Schnell war der Spuk zu Ende und die Jauch´sche Sabbelrunde des sachfremden Themas entledigt.

Das Ereignis war so außergewöhnlich, dass selbst die Nachrichtenredaktion von MDR Info sich dieses Vorfalls ab den frühen Morgenstunden annahm und hieraus eine Meldung produzierte. Jauch als Retter der Meinungsfreiheit? Jauch, der den Versuch der von ihm bezahlten Ordnungskräfte, die Meinung des Berliners durch Gewalt zu unterdrücken, mit der Lage der ukrainischen Ex-Präsidentin Timoschenko im Knast verglich. Als Retter der demokratischen Ordnung? Jauch, mag hier souverän gehandelt haben. Das war aber auch der einzige Lichtblick in der völlig einseitig moderierten Sendung.

So verglich denn ein Zuschauer und Diskutant in dem zur Jauch´schen Sendung ständig geführten Gästebuch die all zu offensichtliche Parteiergreifung für die Schwarz-Gelben als einen weiteren untauglichen Versuch der Meinungsmanipulatanten rund um die Medienkonzerne Bertelsmann, Springer und Burda. Recht hat er damit auf jeden Fall, auch wenn es die Programmoberen der ARD so nicht wahr haben wollen.

So bleibt anschließend festzustellen, dass " Günnex " Jauch auch nach mehr als 4 Monaten keine großartige Bereichung der Sendungslandschaft im Ersten ist, der " Günnex " seine beste Zeit längst gehabt hat und nur noch als Mitläufer eines im Duplex-Verfahren hergestellten Sendeformats namens Talkshow zu sehen ist, der zudem die eigene Sendung so absichern lässt, dass weder spontane Publikumsregungen möglich sind, noch auch solche geduldet werden, weil die im Zuschauerbereich lauernden Sicherheitskräfte sich sofort als solche, nämlich als " Kloppex " outen. Schlimm!

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