Wieder zurück in die Hitze


 

Heute Nacht hatte es sich nach einem Gewitter etwas abgekühlt. Allerdings nur für wenige Stunden. An der Ostsee war es zwar auch warm, aber nicht so schwül. Der ständige Wind trieb die erhitze Luft hinaus auf das Wasser. Unter diesen Bedingungen sollte ein Mitteleuropäer besser schlafen können. Sollte?

Heute Morgen war ab 4.30 Uhr die Nacht beendet. Die drei Kater meldeten sich deutlich hörbar bei uns an und forderten ihr ersten Frühstück. Alles also, wie gehabt?

Nicht ganz. Beim Aufstehen wankte ich, meine Müdigkeit nach der verkorksten Fußballnacht noch in den Beinen, in das Bad. Dort schlug mir eine Hitzewand entgegen. Das Atmen fiel mir deutlich schwerer als sonst, wenn der Raum mit seiner Außenwand in westlicher Richtung eher moderate Temperaturen aufweist und trotz der Fußbodenheizung eher kühl bleibt. So auf den Boden des Alltags zurück gebracht, zog ich den vollkommen durchgeschwitzten Schlafanzug aus und die luftige Sommer - Bekleidung stattdessen an. Die heiße Jahreszeit hat ja den Vorteil, dass nur wenige Textilien genügen, um den alternden Körper zu bedecken. Damit wird weniger Wäsche anfallen. Es sei denn, der Sommer zeigt sich so wie in den beiden vergangenen Jahren, nämlich verregnet.

Beim Betreten der Küche traf mich ein weiterer Hitzeschlag. Ich blickte kurz auf das Innenthermometer: 29 Grad um 5.00 Uhr morgens! Warum bin ich eigentlich nicht gleich oben im Bett geblieben? Dort war es genauso warm.

Beim Einschalten des Kaffeeautomaten überlegte ich, ob ein heißes Getränk bei diesen Plusgraden eigentlich sinnvoll ist. Ich drückte dennoch die chromfarbene Taste. Der Freund und Helfer in den kühlen bis kalten Monaten davor, er surrte wie gewohnt und zeigte mir damit, dass er für sein Tagwerk bereit ist. Heißer Kaffee von Bohnen aus biologischen Anbau in der heißen Zeit, er schmeckte trotzdem.

Nachdem ich das Radio ebenfalls eingeschaltet hatte, hörte ic mir die dümmlichen Kommentare aus Teilen der ewig mäkelnden Medienmeute an. Nagelsmann, Völler, sie sollen jetzt gehen; der Übermenschen Jürgen Klopp stünde als Bundestrainer bereit. Hat der das eigentlich so gesagt?

Ich sehe den nur als Pseudo - Urlauber Werbung für " triavago ", den angeblichen Billigheimer, der " günstige " Hotelzimmer für 165 Euro ( !!! ) pro Übernachtung, statt 265 Euro von einem teuren, jedoch unbekannten Anbietern offeriert. Dann ist er noch für einen Finanzdienstleister als Reklame - August zu sehen. Weiterhin konnte ich ihn in den Spots des dahin siechenden Elektronik - Banausen " MediaMarktSaturn " bedauern. Die Krönung allerdings sind die Einsätze für den " RedBull " - Gesöff - Hersteller aus dem benachbarten Österreich.

Die Plürre soll Flügel verleihen. Joh, nur für die Übergewichtigen aus der werberelevante Zielgruppen von 14 bis 49 Jahren, die den Krankenkassen danach auf den Taschen liegen.  

Insgesamt kassiert der Bundestrainer in Warteschleife satte 26 Millionen Euro für seine verdummende Reklamespots. Vor Steuern versteht sich. Sein Domizil auf Sylt hat er mittlerweile verkloppt. Er ist jetzt in einem Nobelviertel der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden zuhause. Immerhin unterhält er eine Finca auf Mallorca, wo er sich im Bedarfsfall ( also bei schlechtem Sommerwetter ) zurückziehen darf. Unser aller ( ? ) " Kloppo " verdient dabei nicht so schlecht. Im Netz ist eine Summe von schlappen 26 Millionen nachzulesen. Boah, dann muss die kritische Fußballseele, die so geschunden worden ist von " Jogi " Löw in der Nach - Weltmeisterära, dem Ziehsohn " Hansi " Flick und aktuell von Julian Nagelsmann, nicht auch noch für deren geforderten Nachfolger sammeln.

Jetzt sollten wir es endlich wissen, er der richtige Trainer für die Nationalmannschaft ist?

Seit gestern Abend hat es sich endlich wieder abgekühlt. Nur noch 20 Grad plus und es gab tatsächlich dazu auch noch ordentlich Regen. Beste Voraussetzungen also, um die erhitzten Gemüter abzukühlen. Mal ehrlich: Es gibt wichtigere Dinge als über das angeblich vorzeitge Ausscheiden der DFB - Kicker noch weiter zu diskutieren.



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