Stefan Evers plant eine Arbeitspflicht für Berliner Bürgergeldempfänger



Nachdem der Regierende Bürgermeister von Berlin ab September 2026 auf jeden Fall nicht mehr Kai Wegner (  https://de.wikipedia.org/wiki/Kai_Wegner) heißen wird, sondern vielleicht Stefan Evers ( https://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_Evers ), produziert sich der Letztgenannte innerhalb seiner Partei, der  CDU auch weiterhin als Hardliner gegenüber angeblichen linken Extremisten, angeblichen Sozialschmarotzern und sonstigen Minderheiten.

Nachdem der sich als wenig bürgernah sowie im Krisenmanagement höchst unsensibel agierende Noch - Bürgermeister Wegner die Brocken hingeworfen hat, versuchen sich die Berliner Schwarzen mit einem anderen Politikstil. Dieser soll durch Stefan Evers verkörpert werden. Der wiederum ist in der jüngsten Vergangenheit eher mit markigen Sprüchen, unter Verwendung von Verbalinjurien aufgefallen. Dem CDUler fehlt es ebenfalls an dem erforderlichen Quantum politischen Fingerspitzengefühl, um bei den Berlinern eine erforderliche Beliebtheit zu erwerben.

Hierzu passt denn der von Evers öffentlich breit getretene Gedanke, die Vielzahl an Bürgergeldempfängern in der Bundeshauptstadt zu gemeinnütziger Arbeit heranziehen zu wollen. Ja, eine derartige Forderung, eine solche Überlegung, sie trifft nicht selten auf eine gewisse Zustimmung in der Bevölkerung. Insbesondere dort, wo das Geld für die ausgeübten Tätigkeiten so gerade eben zum Überleben ausreicht. Bei jenen prekären Arbeitsverhältnissen, die gerade so ausreichen, um über die Runden zu kommen.

Da könnten es die vielen Berliner Bürgergeldempfänger vielleicht doch etwas einfacher und leichter haben?

Das mag aus der jeweils subjektiven Betrachtungsweise sich so darstellen. Andererseits ist das grundrechtlich verbriefte Recht, wonach der Staat die Garantie zur Sicherung des Existenzminimums abzugeben hat, mit der geforderten Gegenleistung, nämlich dem unentgeltlichen Erbrungen von Arbeitsleistungen für das Gemeinwohl, kaum deckungsgleich. Will heißen: Der Bezug von Grundsicherung ist nicht von einer Gegenleistung abhängig!

Das scheint der Rabulistiker Evers offensichtlich nicht beachtet und bei seinen Gedankenspielen nicht berücksichtigt zu haben. Alles nur Wahlkampf - Geklingel? Vielleicht. Wohlmöglich, dass der CDUler versucht mit diesen platten, populistischen Aussagen der braunen Pest, die auch in Berlin im Aufwind zu sein scheint, potentielle Wähler abspenstig zu machen? 

   

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