Zwei aus Achtundvierzig


 


Die Mammut - Weltmeisterschaft in Kanada, Mexiko sowie den Vereinigten Staaten von Amerika quält sich jetzt in die vierte Woche. Die meisten teilnehmenden Nation aus  den ursprünglichen 12 Gruppen zu je 4 Mannschaften haben mittlerweile die drei gastgebenden Länder verlassen. Darunter befinden sich durchaus solche Schwergewichte wie Brasilien, Deutschland, aber auch Kroatien. Die Vertretung der Türkei durfte bereits nach 7 Tagen ihre Koffer packen.

Das gleiche Schicksal traf auch jene Länder, die eher als " Fußball - Zwerge " angesehen werden. Dazu zählen zweifelsohne Haiti, Curacao oder Usbekistan. Zu diesen genannten Vierten der 12 Gruppen, gesellten sich nach und nach auch Jordanien, der Irak, Saudi - Arabien, Neuseeland, Tunesien, Katar sowie - überraschender Weise - Tschechien.

Als nicht qualifizierte Gruppendritte mussten der Iran, Südkorea, Schottland und - das war gleichfalls eine faustdicke Überraschung - Uruguay die Heimreise antreten.

In der so genannten KO - Runde ging es bereits im ersten Spiel der DFB - Auswahl an den Kragen. Sie verlor - nicht einmal unverdient - mit 3: 4 im Elfmeterschießen gegen die südamerikanische Klopper aus Paraguay. Es folgte Schweden, das gegen die favorisierten Franzosen mit 3:0 verlor. Südafrika musste dann gegen den Co - Gastgeber Kanada mit 0:1 die Segel streichen. Auch die von Deutschland so heiß geliebten Niederländern gingen gegen mit 2: 3 im Elfmeterschießen gegen Marokko leer aus. Portugal bezwang Kroatien mit 2:1; die spanische Auswahl ging gegen Österreich als 3:0 - Sieger vom Platz, Der Gastgeber USA besiegte Bosnien - Herzegowina mit 2:0, Brasilien kam durch ein 2:1 gegen Japan eine Runde weiter, England gesellte sich mit einem knappen 2:1 gegen die Demokratische Republik Kongo durch.

Auch der amtierende Weltmeister aus Argentinien gewann das Spiel in der Runde der 32 qualifizierten Länder, wenn auch nur sehr knapp mit 3:2 gegen den Außenseiter aus Kap Verde.

Den Spielern um de einstigen Weltfußballer Lionel Messi folgten Agyptne durch ein 4:2 im Elfmeterschießen, die Schweiz mit einem 2:0 - Sieg gegen Algerien sowie Kolumbien durch ein glückliches 1:0 über die Vertretung Ghanas.

In der Runde der 16 Siegermannschaften trat Frankreich am 4. Juli gegen die Vertretung aus Paraguay an. Die Klopper aus Südamerika unterlagen den Franzosen mit 1:0. Das Tor schoss der Weltfußballer Kilian Mbappe per Elfmeter. Der Ko - Gastgeber Kanada unterlag danach glatt mit 3:0 der Auswahl Marokkos. Ehe Brasilien überraschend mit 2:1 gegen die Mannschaft aus Norwegen ausschied. England besiegte die Vertretung Mexikos mit 3:2. 

Auch der Mitfavorit Spanien gewann knapp mit 1:0 gegen das iberische Nachbarland aus Portugal. Später verabschiedete sich der letzte Gastgeber, die USA, mit einem 1:4 gegen Belgien aus dem Titelrennen. Das Spiel bekam zuvor noch eine besondere Duftnote. Der wegen rohen Spiels in der Begegnung gegen Bosnien - Herzegowina vom Platz gestellte Stürmer Folarin Balogun wurde durch die Einflussnahme des US - Präsidenten bei dem FIFA - Boss Infantino auf Bewährung begnadigt und durfte im Spiel gegen Belgien auflaufen.   

https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/balogun-rote-karte-trump-infantino-100.html

Genutzt hat dieses Schmierentheater der beiden Egomanen nichts. Die USA verloren glatt mit 1:4 und schieden aus. 

https://de.wikipedia.org/wiki/Fußball-Weltmeisterschaft_2026

Nachdem die beiden letzten Achtelfinalspiele am heutigen Dienstag zwischen Argentinien gegen Ägypten sowie der Schweiz und Kolumbien beendet sein werden, könnte es genügend Anlass geben, ein Zwischenfazit zu ziehen. Das lautet: Zu viel mittelmäßiger Fußballsport zu unverschämt hohen Eintrittspreisen.


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