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Dienstag, 12. Juli 2016

Eine Nordland - Reise mit dem Wohnmobil 1988 - Teil X.: Die schwedische Seite des Bottnischen Meerbusens.



Wenn der Skandinavien - Reisende eine derart große Tour auf sich nimmt, um die Landschaft, die Natur, die Vielfältigkeit der nordischen Ländern, näher kennen zu lernen, so muss er hierfür Zeit, eher, viel Zeit mit bringen. Das Straßennetz ist zwar inzwischen sehr gut ausgebaut, doch die hier propagierte " Freie Fahrt für Freie Bürger " war damals noch ein fremdländischer Begriff. Besser wäre gewesen, von der sicheren Fahrt für ortsunkundige Touristen zu sprechen.

So war - wie zuvor auch auf der gesamten Strecke von mehr als 340 Kilometer von Alta bis Rovaniemi auf den Reichsstraßen 93, 79 sowie der E 8,  keineswegs von einem entspannten Fahren die Rede, Durch die finnischen Fichtenwälder in Lappland und auch jene hügeligen Abschnitte, konnte hinter jeder Kurve ein Elch, Rentier oder ein etwas kleines Getier stehen. Wer da nicht rechtzeitig seinen PS - starken Karren zum Stehen bringen kann, der bekommt ein riesiges Problem.
Deshalb fuhr ich den Ducato - Elnagh - Esel eher mit gedrosselter Geschwindigkeit und immer auf Sichtweite.

Diese Fahrweise gefiel natürlich nicht jedem der einheimischen Raser aus der Fraktion der Häkkinen - Raikonen - Kovalainen - Imitaten und so wurde unser Wohnmobil in einer affenartigen Geschwindigkeit überholt. Nun, der Weihnachtsmann saß zu diesem Zeitpunkt zwar noch im Himmel, aber Besuch hätte auch er gerne gesehen.

Nach weiteren 123 Kilometern und einer Fahrtzeit vin knapp 2 Stunden kamen wir in den späten Abendstunden auf dem damals noch sehr einfachen Campingplatz in Tornio an.

Hinter uns lag eine Gesamtstrecke von 640 Kilometern und eine Streckenzeit von über 11 Stunden. Es reichte für den heutigen Tag,


https://de.wikipedia.org/wiki/Tornio


http://www.finn-land.net/finnland-t/tornio.htm

Nach einer unruhigen, von Mücken - Schwärmen und anderen, Nach aktiven Hautflüglern unterbrochen Nacht, entschlossen wir uns, in den frühen Morgenstunden wieder aufzubrechen.

Die schwedische Seite der Doppelstadt Tornio - Haparanda schlief noch fest, als der Fiat auf der E 4 dort durch fuhr, Es ging weiter bis Töre, wo wir nach 1 1/2 Stunden eine Frühstückspause einlegten.


https://en.wikipedia.org/wiki/T%C3%B6re



Durch einen Zufall sahen wir eine Gedenktafel, die auf eine Grubenunglück in dem Ort vor vielen Jahren hinwies,

Von der E 4 fuhren wir nach einigen Kilometern an der schwedischen Stadt Lulea vorbei. Die 46.000 Einwohner messende Stadt gehört zu den wichtigen Schifffahrt - und Handelszentren der Prinz Norrbotten.


 https://de.wikipedia.org/wiki/Lule%C3%A5


Die E 4 führte uns jetzt direkt an dem Bottnischen Meerbusen entlang durch die schwedischen Orte Ersnäsholmen,  Pitea, Skelleftea, Ljusvattnet, Övre Bäck, Selet, Ängsbacka, Nyhem, Lägdea bis Umea.
Die Stadt mit ihren 79.000 Einwohnern liegt an der Mündung des Bottnischen Meerbusens.


https://de.wikipedia.org/wiki/Ume%C3%A5

Nach mehr als 385 Kilometern und einer Zeit von etwa 5 1/ 2 Stunden machten wir auf einem großzügig angelegten Campingplatz Rast. Die beinahe schlaflose Nacht zuvor steckte uns noch in den Knochen.

Nach zirka 1.200 Kilometern durch Norwegen, Finnland und dem schwedischen Teil des Bottnischen Meerbusens hatten wir den Norden Skandinaviens verlassen.


Jorma Kaukonen´s " Hot Tuna " im Dreier - Pack:

a) " Serpent of dreams " aus dem Doppelalbum " Double Dose " ( 1978 ):


b) " Highway song " aus dem 1972er Album " Burgers


c) " Watch the north wind rise " Live 2015:













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