Montag, 30. März 2009

" Es ist 22.05 Uhr! Hier ist WDR II! Hören Sie nun wieder: " rock in ". Am Mikrophon: Winfrid Trenkler.


Mensch, ist das lange her! Die 68er, 41 Jahre. Das Woodstock-Festival, 40 Jahre. "Rock in " mit Winfrid Trenkler 38 Jahre? Oder sind es nur 35 Jahre? Mit dieser Frage habe ich mich am Wochenende intensiv beschäftigt und bin dabei zu dem Ergebnis gekommen, dass ich sie ad hoc nicht beantworten kann.
Meine Internet-Recherche erbrachte auch nicht so richtig Aufschluss, denn aus den einführenden Sätzen eines von Uli Engelbrecht - einem bekannten Musikjournalisten - anlässlich des 25 jährigen Jubiläums der Moderatorentätigkeit von Winfrid beim WDR geführten Interviews, geht lediglich hervor, dass Winfrid seinen Job einst 1971 dort aufnahm und zunächst die Sendung Pro Pop Shop Music moderierte. Später führte er jene Sendung als " rock in " fort. Es kann demnach 1972 gewesen sein. Deshalb werde ich diesen Post nach meiner eigenen Erinnerung gestalten und die bringt mich zurück in das Jahr 1974.

Ich hatte gerade den Kriegsdienst bei der Bundeswehr hinter mich gebracht und wollte über den Zweiten Bildungsweg das Fachabitur nachholen.Ab Mitte April 2004 begann das Abenteuer Berufsaufbauschule in Stadthagen. So stand ich denn eines morgens zusammen mit einigen Schulkollegen auf dem Pausenhof der Kreisberufsschule an der Engerner Straße und rauchte eine selbstgedrehte Zigarette, als mich ein Schüler der Fachoberschule ansprach und um eine "Kippe" bat.
In diesem kurzen Gespräch kam natürlich das Thema Musik vor. Musik, das waren damals Deep Purple, Tangerine Dream oder Wishbone Ash; das waren eben jene progressiven Musikgruppen, die in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk - und Fernsehanstalten keinen oder kaum Platz erhielten.
Anders beim WDR und seinem 2. Programm, völlig anders vorallem in der Sendung " rock in " mit Winfrid Trenkler. Und gerade dieser Name fiel zum ersten Mal für mich hörbar durch jenen Mitschüler.
Winfrid Trenkler, das war bis dato für mich kein Begriff, denn das staatlich geordnete Rundfunkwesen empfand ich - wie so viele andere Dinge damals auch - als öde.
Öde deshalb, weil angepasst, bieder und mit Schlagern, Schnulzen sowie Tanzmusik voll gestopft.

Einige Wochen später schaltete ich dann - wohl mehr aus Neugierde - ab 22.05 Uhr Trenklerś " rock in " auf WDR II ein. Jenen Sender, der für meine Heimatregion einst nur über Minden in Westfalen ausgestrahlt wurde und der damals größtenteils genauso gleichförmigen Musikmüll verbreitete, wie der NDR oder HR mit seinen drei Programmen. Stumpfsinnige Wortbeiträge über Politik, Wirtschaft und andere Länder, gepaart mit platter U-Musik bis zum Abwinken um 24.00 Uhr. Meine Musikwelt, mein Lebensumfeld, war anders. Was also sollte ich von " rock in " schon Großartiges erwarten können?

Pünktlich um 22.00 Uhr sendete auch der WDR die gestelzten Nachrichten in der Tagesschau-Heute üblichen Sprache mit Begriffen und einem Vokabular, das eher nach Amtsstube,denn als Radiosender herüber kam. Die Sprecherin nudelte die Meldungen herunter. Es folgte der obligatorische Wetterbericht: " In der Nacht leichter Wind in Stärke 3 bis 4 aus Nord/Nord-Ost. Bei örtlicher Auffrischung zwischen 4 bis 5. Teilweise Schauertätigkeit, bei Temperaturen um 8, in den Kammlagen bei 6 Grad. In den Morgenstunden dunstig oder nebelig, bei Temperaturen um 10 Grad. In den nächsten Tagen leichter Temperaturanstieg. " So oder so ähnlich muss es einst im Frühjahr 1974 abgelaufen sein.
Dann kamen jene entscheidenden Sätze: "Hier ist WDR II. Hören Sie nun wieder: "rock in ". Am Mikrophon Winfrid Trenkler."

Plötzlich dröhnte Bo Hanssonś " Excursions with complications " als Erkennungsmelodie über den Äther, hinein in die beiden integrierten Lautsprecher der elterlichen Stereo-Anlage. Winfrid unterbrach das Stück mit den Worten: " Hallo, liebe Rockfreunde und herzlich willkommen zu einer weiteren Sendung von " rock in. Und wir legen gleich los mit... ".
Sehr oft variierte er seine Anmoderation. Seine sonorige Stimme, sein fundiertes Fachwissen und ein Schuss Herzlichkeit,manchmal floss ein leichtes Quantum an Selbstüberzeugung mit ein, das war es dann, was mich zu einem, der dann unzähligen Stammhörer von Winfridś Sendung machte. Schlichtweg gesagt: Ich war " rock in " - süchtig. Ein Hardcore-Fan, ein Winfrid Trenkler - Verehrer und hörte gebannt zu, wie er seine kurzen, prägnanten Sätze zu den Titeln und über deren Interpreten über die Frequenz 93,2 (Minden/Porta Westfalica) schickte.

Winfrid wurde Kult. Ein Muß für jeden Rock-Liebhaber. Sein lexisches Wissen über das Rock-Genre wurde mit jeder Folge von " rock in " größer und färbte natürlich auf seine Fans ab. Ich kannte Formationen, von denen viele aus meinem Freundeskreis nie etwas gehört hatten. Winfrid begleitete mich über eineinhalb Jahrzehnte - bis der Kelch zur Neige ging, und seine Sendung quasi abgesetzt wurde. Damals lebte ich in Bremen und konnte WDR I und II nur über eine Spezialantenne, die ich auf dem Dach installieren durfte, empfangen.
Die letzte " rock in "-Sendung war wohl im April 1987. Er spielte hier noch einmal einen bunten Strauß aus einigen Jahrzehnten Musikgeschichte. Ich erinnere mich daran, dass " Hello, goodbye " von den " Beatles ", ein Stück von der Gruppe " Love " oder der Fetzer Down to you ", hinter dem ich die " Strawbs " vermutete - was sich jedoch als irrig erwies. Mir kamen fast die Tränen, denn " rock in " war ein Teil meiner eigenen Lebensbiographie - die ich an jenem Mittwochabend, dann schon bei WDR I, ad acta zu legen hatte.

Zu seiner Folgesendung " Schwingungen " konnte ich nicht jenes Verhältnis aufbauen, dass ich einst durch die unzähligen " rock in "-Sendungen, aber auch mit der " Radiothek am Donnerstag ", die Winfrid ab 19.05 Uhr zusammen mit dem ebenso genialen Tom Schröder jahrelang moderierte, erhalten hatte. " Rock in " und die " Donnerstagsradiothek " auf WDR II, das war das kongeniale Duo an Musiksendungen, dass dann noch durch Radiosendungen, wie den Bremer Popkarton oder den NDR II - Club " sowie einigen HR III - Sendungen komplettiert wurde. LPś habe ich mir nur aufgrund der hier gehörten Titel gekauft, Musikcasetten nur mit jenen Alben bespielt, die insbesondere zuvor bei Winfrid Trenklerś "rock in " liefen.

Es war eine eher wilde Zeit mit einem immer kurz vor dem finanziellen Kollaps stehenden, alternativen Leben, zunächst als BAS - und FOS - Schüler, später als Student mit Haaren bis zum Popo. Das waren meine 70er Jahre, in denen ich alles, was Werte erhaltend war, zumindestens teilweise in Frage stellte, in denen ich verschultes, vorallem aber eigenes, durch Selbststudium und regelmässigem " SPIEGEL ", " Konkret " oder " Stern " lesen, angehäuftes Wissen versuchte nicht nur zu konservieren, sondern in die Tat umzusetzten. Meine Spanien-Tour 1974, mein Zürich-Aufenthalt 1975 oder die Skandinavienreise 1977, sie prägten meine eigene Lebensphilosophie. Oft nach dem Motto handelnd: " Weniger ist Mehr!".

Die 70er verflogen und neue Musikrichtungen gerieten auf den Vormarsch. Punk war populär, die NDW dudelte aus jedem Radio, aber auch die Neon-Licht-Popper-Szene mit ihren musikalischen Heroen, machten Furore. Das war allerdings nicht mehr meine Musik. So wie Winfrid eher die " Dire Straits ", die er mit ihrem ersten Album am Ende der 70er-Ära vorstellte, auch nach wie vor spielte, so verfestigte sich auch mein Musikgeschmack. Mit der Konsequenz, dass ich auf neue Richtungen nicht oder kaum einging. Tonträger von den Sex Pistols, Nena oder den Boomtown Rats waren für mich ein Tabu.
Die Zeichen der Zeit deuteten aber spätestens Mitte der 80er auf eine unübersehbare Vielfalt hin. Ähnlich, wie es nunmehr private Rundfunk - und Fernsehanstalten gab, zersplitterte der Musikmarkt in unzählige Elemente, in denen sich Interpreten mit Titeln, Alben und Live-Auftritten versuchten, um das grosse Geld abzufassen. Hier war das schnell zusammen geschusterte Musikstück, das dann mittels eines hohen Werbeaufwands in die Charts gedrückt wurde, mehr wert als ein konzeptionell sauber eingespieltes Album. Zudem nahm die computerisierte Technik Einzug in das Pop-Rock-Genre und verwässerte die Aussage nach der Qualität der Interpreten.

Mit der sich sukzessive wandelnden Musiklandschaft verschwand allerdings auch der Anspruch des Hörers an eine Musiksendung, wie sie eben " rock in " verkörperte. Der nach Quoten geiernde Sender, seine nach Werbeeinnahmen stierenden Programmverantwortlichen hielten jenes Sendeformat für überholt und ließen es schon bald fallen. Die Beliebigkeit hielt Einzug und mit ihr ein exorbitant hoher Qualitätsverlust. Diese Entwicklung setzte sich dann in den 90er ungebrochen fort und führt bei einer großen Zahl von reiferen Zuhörern zu einem gerüttelt Maß an Radioverdrossenheit. Das Radio als Medium hat zwar nach wie vor eine nicht unerhebliche Bedeutung in der gesamten Medienlandschaft, Es hat sich jedoch radikal gewandelt. Wortbeiträge gehören eher zu den Ausnahmen, es sein denn, es handelt sich um einen der öffentlich - rechtlichen Spartensender, viele Musikstücke werden fast zeitgleich und in uniformer Reiehnfolge abgenudelt.
Der einstige - leider,leider viel zu früh verstorbenene - Rundfunkmoderator Christian Günther sprach in einem Radio Bremen - Interview von einem " Grabbeltisch " an den sich sämtliche Rundfunkanstalten heut zu Tage gleichzeitig bedienen. Er hat diese Entwicklung richtig eingeordnet. Geplärre rund um die Uhr, über 7 Tage lang und Monat für Monat widerkehrend, sind die Regel.

Sendungen, wie " rock in " gehören deshalb in die Schatulle einer besseren Zeit, weil es einst noch Unterschiede zwischen den Rundfunksendern gab. Wenn Winfrid Trenkler in dem oben benannten Interview aus dem Nähkästchen plaudert und dabei einige Begebenheiten schildert, wie jene, als ihn ein WDR (II)-Redakteur in einer arrogant-ignoranten Weise während seiner " rock in " - Sendung anpflaumte und formulierte: " Trenkler, wie können Sie diesen Krach, den Sie da spielen nur aushalten?", so zeigt das Verhalten zumindest, dass es auch Rock-Pop-Gegner gab. Der gespielte Einheitsbrei der 90er ff. hat dazu geführt, dass jene Musikgeschmäcker sich allenfalls durch Nuancen von einander unterscheiden.

Das vollkommen berechtigte Schwelgen in alte Radiozeiten, jene - vielleicht doch manchmal zu verklärten - Reminessenzen an die 60er und 70er haben allerdings einen Ursprung, denn einst gab es noch Moderatoren mit Hirn und Herz, die dann schon mal provozierend eine Single von Elmar Gunsch am offenen Mikrophon zerbrachen und in den Papierkorb warfen, dafür von der "BLÖD"-Zeitung einen Tag später angegiftet wurden, weil dieses reaktionäre Kampfblatt dahinter linken Musik - und Meinungsterror vermutete. Oder, die - wie einst Winfrid und Tom Schröder - im Rahmen einer Radiothek am Donnerstag in einen offenen Disput über das Outfit der Gruppe KISS gerieten und damit ihre Anhängerschaft in einen Zwiespalt führten. Nicht zu vergessen jene Bereitschaft von Moderatoren, wie Henning Venske, Christian Günther oder insbesondere Winfrid Trenkler in ihren Sendungen auch Titel zu spielen, die mehr als 10 Minuten dauerten. Wenn damals Henning Venske das Stück " Dance of ages " der Gruppe " Argent " mit der Anmerkung " Ich lege mich derweilen schlafen " anmoderierte, habe ich es ihm überhaupt nicht verübelt. Henning war eine " NDR II-Club " - Koryphäe, er hatte einen Freibrief und durfte wirklich unpopuläre Meinungen in den Äther senden. Christian Günther stellte zu Beginn der 70er einmal das Album " Flowers of evil " der Rockformation " Mountain " vor und formulierte sinngemäss, die Titel der B-Seite seien gar keine, sondern nur ein einziges Stück Gitarrenverzerrer. Kein Problem! Üblich war es auch, politisch - motivierte Stücke abzuspielen. Lieder von Liedermachern, wie es damals Tom Schröder in einer HR III-Abendsendung tat, als er Hannes Waderś " 7 Lieder " durchspielte. Bei Winfrid Trenklerś " rock in " war es unisono üblich, Stücke mit Überlänge zu präsentieren. " Aus dem Album der Gruppe Novalis befinden sich nur relativ wenige Stücke. Ich verabschiede mich deshalb mit dem Titel " Sommerabend " und sage Gute Nacht, Ihr und Euer Winfrid Trenkler. " - das ging unter die Haut. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Radiomusik in der Jetztzeit dudelt Computer überwacht, normiert auf allenfalls 3 Minuten, einen Titel herunter, der sich so anhört, wie der davor und der danach: Einklangmelodien eben!

" Rock in " lebt dennoch weiter! Im world wide web, auf vielen Seiten dort, in noch mehr eingestellten Beiträgen und: in den Gedanken und Herzen jener - schon leicht betagten - Fangemeinde, die dem am 12. April seinen 67. feiernden Winfrid Trenkler immer noch nachtrauert, die sich seine Sendungen,gerade wegen des unerträglichen Realzustandes des Mediums Rundfunk, mehr denn je zurück wünscht und, die ihm - so wie ich auch - mehr als nur ein Dankeschön für die Tage, Wochen, Monate, Jahre und Jahrzehnte seines Schaffens übrig hat; ihm vielmehr einen respektvollen Dank schuldet.

" Hier ist WDR II. Hören Sie nun wieder: " rock in ". Am Mikrophon Winfrid Trenkler!" (K)eine Utopie?

Kommentare:

ananda96 hat gesagt…

Jo, ich wollte mal forschen ob der gute alte Winfrid noch lebt und bin über diese Seite, eher Hommage gestolpert!

Ich war aus dem Ruhrpott und habe "Rock in" geliebt wie nichts anderes auf der Welt, die Sendung war eine Erlösung und ich habe immer Zettel und Kuli dabei gehabt, um sofort zu notieren was mir ins Ohr ging, und am nächsten Tag die Dortmunder Plattenläden abgegrast und alle Verkäufer genervt bis das gewünschte besorgt wurde...Bo Hannson war Pflicht in der eigenen Sammlung, und Grobschnitt, die Stampeders, Caravan, Triumvirat und soviele mehr ierten bald meinen Plattenteller!
Das waren aufregende Zeiten damals, und mein Progherz schlug im 7/8 Takt zu Suppers Ready...
Vollkommen pervers und abartig als das im Nirvana verschwand und der WDR Einheitsbrei sich in mein Autoradio ergoss...frustiert hörte ich fortan nur noch Cassette im Auto, schön vom Thorens überspielt, bis die CD ihren Siegeszug antrat...

Winni hab ich noch mehrere male live erlebt mit "Schwingungen live" an den Externsteinen (riesige Dolmen) in Höxter, was ein würdiges Ambiente war für die Berliner Schule, dich ich auch selber mal fabriziert hatte..

Ich war selber in mehreren Clubs in Dortmund Rock & Jazz DJ damals und konnte von Winnie profitieren wie kein anderer!

Die Alben wurden irgendwann alle verkauft, 1800 an der Zahl, denn ich war jung, äh dumm und brauchte das Geld und kaufte mir einen Opel GT von der Mucke, nur um kurze Zeit später die sauer verdiente Kohle für CDs auszugeben, also Kopien meiner Vinyls..dumm nicht?

naja, CDs habe ich keine mehr aber dafür eine sehr sehr große Sammlung auf meinen Festplatten in feinster Qualität und perfekt geordnet...Freak BLEIBT Freak, denke das sich bestimmt 90% von Winnies Sachen bei mir tummeln...und natürlich auch erstklassigen Jazz und Prog der heutigen Ära..
Ich glaube die Sendung "In between" kanntest du wohl nicht an deinem Wohnort? Die kam immer Donnerstags gegen 22:00 Uhr und brachte: Jazzrock und Fusion, mit Les McCan als Jingle...wurde zeitgleich eingestampft und seitdem höre ich kein Radio mehr, bis heute.
Das waren Zeiten, aber die leben in mir und anderen weiter!
Schade, das es keine Sendeprotokolle gibt im Netz mit den gespielten Bands, denn danach hab ich gesucht!






Lobster53 hat gesagt…

@ ananda96:

Danke für Deinen Kommentar. Tja, jeder W.T. - Fan hat da so seine eigenen Geschichten aus den 70ern und mehr. Winfried war natürlich auch mein großes Vorbild, was den Musikgeschmack von einst betraf. Er lebt übrigens in Schweden und hat die 70 Jahre bereits überschritten. Die Zeit vergeht. Übrigens meine Vinyl - Scheiben stehen hier noch immer im Archiv und erfreuen sich sogar des Zuwachses, weil diese Tonträger - Art wieder bei den Freunden der Musik hoch im Kurs steht.

Ich habe übrigens zwei Post über Winfried eingestellt. Zudem gibt es eine FB - Seite mit W.T. ´s " rock in " und " Schwingungen " - Anhängern. Ich hatte auch mal Kontakt zu einem W.T. - Fan, der eine Seite im Netz aufziehen wollte. Der WDR mauerte jedoch und gab kein Material heraus.

Deine Kritik an dem heutigen Format - Radio unterschreibe ich natürlich vorbehaltlos. Die Dudelsender höre ich gar nicht, WDR nur, wenn Sport gesendet wird und ansonsten gibt es alternativ zum Dudelfunk natürlich jene Menge Internet - Sender.

Schöne Grüße nach Dortmund

ananda96 hat gesagt…

Ja, Dortmund war früher mal.
Habe lange Jahre in Hamburg gelebt und bin weg aus Europa ins megatropische Costa Rica gezogen und komme ins 11te Jahr...und würde freiwilig nie mehr hier weg wollen.
Vermutlich bin ich der einzige Deutsche hier der nur ausgefallene Musik hört und dabei geblieben ist..
Mit dem Latinamerikanischen Gedudel (das ist ganz gruselig) kann ich noch viel weniger anfangen und das Radio spielt nur noch meine 32GB Karte, als ehemaliger ITler geht man mit der Technik.

Ist schon komisch aber diese musikalische Epoche lebt in einem weiter, auch wenn neues und anderes hinzugekommen ist, ist ja nicht alles schlecht!
Die 60er-70er waren wohl ein Ausbruch höherer Genialität weltweit damals..

Sehr schade das der WDR mauert, aber was anderes habe ich von diesem Kommerzmüllsender auch nicht erwartet.
Dann brauche ich nicht suchen.
FB benutze ich nicht, schade das die Fans kein Blog nutzen um sich mal auszutauschen.

Dir kann ich wärmstens LAST.fm ans Herz legen, falls du diese Site kennst, ist im Prinzip FB für Musik und wir "tauschen" :-) uns da mächtig aus, ich hab darüber selbst heutzutage soviel entdecken können was mir damals durch die Lappen gegangen ist..related Bands nennt sich das abgestimmt auf das was ich scrobbele.

Man der ist schon 70.....da fehlen mir ja auch nur noch ein paar Jahre..!
Kennst du das Grobschnitt Kompilations Album mit einem Winnie Interview? (hab ich natürlich)

Dann werde ich deine Winnie Posts mal lesen...Nostalgie!
Vielleicht sieht man sich auf Last.fm.

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