Vogelfutter selbst gemischt
Der Herbst ist im vollen Gange. Es rieseln Blätter von den Bäumen, Sträuchern und Büschen, die Blumen welken dahin, das satte Grün vergeht. Der Boden zeigt sich vielfach eintönig. Die üppige Vegetation des Sommers weicht nach und nach. Noch einige Wochen, dann zeigt sich die Natur grau in grau.
Viele Tiere bereiten sich bereits jetzt auf den kommenden Winter vor. In der vierten und letzten Jahreszeit werden sie nämlich kaum Nahrung finden. Da heißt es: Vorsorge treffen. Wir als Menschen können dabei eine kleine Unterstützung leisten, indem wir einfach ein Futterhäuschen oder Ähnliches aufstellen und dieses dann befüllen.
Irgendwann hatte meine bessere Hälfte gelesen, dass das industriell hergestellte Vogelfutter nur bedingt hierbei geeignet ist. Die Beutel, Kartons oder Tüten mit den matt glänzenden Sonnenblumenkernen, den verschiedenen Sämereien, wie Hirse, Leinsamen, Hanfsaat oder Nigersaat, dienen zwar als Nahrung für viele Vögel, allerdings sind es hier nur größere Arten, wie Amseln. Kleinere Tiere, wie beispielsweise Finkenarten, können die Kerne nicht aufnehmen.
Als Empfehlung wurde deshalb die Zubereitung eines Mischfutters aus Haferflocken, getrockneten Beeren oder Rosinen sowie auch Wall - oder Haselnüssen gegeben. Ja, all diese Zutaten haben wir im Haushalt liegen. Also bereitete ich heute eine eigene Vogelfuttermischung zu:


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