Als in der DDR das Licht ausging
Zu den nachhaltig in Erinnerung geblieben Ereignissen meiner alsbald ablaufenden 7 Lebensjahrzehnte zählt zweifelsohne auch der " Schneekatastrophenwinter 1978 / 1979 ). Ich habe dazu noch Bilder vor Augen, wie sie hauptsächlich in den ausländischen Gebieten immer wieder mal zu sehen sind. Haushohe Schneeverwehungen, klirrende Kälte und der beinahe Stillstand jedweden, bislang als Selbstverständlichkeit nur zu gerne in Anspruch genommenen, zivilisierten Lebens, paarten sich mit einem mulmigen Gefühl des Ausgeliefertseins in den Fängen der Natur. Es begann im Dezember 1979 eher harmlos, unspektakulär und wie immer. Die letzten Spätherbsttage des Jahres ließen das Thermometer zwar langsam sinken, jedoch in keine Frostbereiche. Selbst die länger werdenden Nächte blieben zum Teil immer noch fast frostfrei, wenn auch empfindlich kühl. In einigen Regionen Europas und Deutschlands herrschten vor und während der Weihnachtstage 1978 sogar zweistellige Plusgrade. Die weißen Feiertage ...