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Mittwoch, 11. Januar 2017

Auf Wiedersehen, Herr Präsident Obama!



Als vor etwa 8 Jahren der 44. US - Präsident seinen Amtseid ablegte, hegten viele USA - Freunde, aber auch ihre Kritiker, eine gewisse Hoffnung darin, dass nach der bleiernden Ära des George W. Bush ein Neunanfang in einigen Bereichen der US - Politik erfolgen könnte. Schließlich war der farbige Präsident mit dem Namen Barack Obama über einen Wahlkampfslogan, der da " Change " hieß angetreten. Ein politischer Richtungswechsel sollte in den USA mit ihm vorgenommen werden.
Die Bedingungen hierfür waren allerdings eher ungünstig.

In der Wirtschaft wütete die Finanzkrise, die einen Zusammenbruch namhafter Banken und eine Rekordzahl an Firmenpleiten sowie eine drastisch hohe Arbeitslosigkeit in den Vereinigten Staaten von Amerika nach sich zog. Die US - Volkswirtschaft lahmte, wie eine alte Ente. Deshalb verlor sie gegenüber China, der EU und auch Japan immer mehr an Boden. Je problematischer die ökonomischen Eckdaten in den USA wurden, desto weniger trauten die übrigen Staaten der Welt, der USA die Führungsrolle in der Politik zu.

Doch die europäischen Freunde östlich des Großen Teichs zeigten sich einfühlsam und verpassten dem US - Präsidenten bereits nach dessen Amtsantritt den Friedensnobelpreis. Ein hohe Auszeichnung für einen amerikanischen Präsidenten, den zuvor Wodrow Wilson ( 1919 ) und Jimmy Carter ( 2002 ) erhielten.
So gestärkt, konnte Obama seine internen Widersacher und Kritiker zunächst ein wenig auf Distanz halten. Doch nicht allzu lange, denn die Mehrheitsverhältnisse in den beiden Kammern, dem Senat und dem Repräsentantenhaus ließen seine politischen Bemühungen an den republikanischen Vertretern scheitern.

Das US - Strafgefangenenlager Guantanamo wurde nicht aufgelöst, das Waffengesetz nicht verschärft und auch bei der Einführung der allgemeinen Krankenversicherung musst der Präsident erhebliche Zugeständnisse machen.

Nun, acht Jahre später, ist dessen Amtszeit endgültig beendet. Er verabschiedete sich - tränenreich - von seinen Anhängern und Freunden in Chicago. Sicherlich gab es vor ihm wesentlich schlechtere US - Präsidenten. Was allerdings nach ihm und mit dem Republikaner Trump auf die Welt zukommt, dürfte so unklar sein, wie die Zutaten des Coca Cola - Rezepts. Ein Sprücheklopfer regiert in wenigen Tagen die Atommacht USA. Sollte er - es sieht wohl eher nicht so aus - seine Wahlversprechen umsetzen, wird in wenigen Monaten das einst große Amerika nicht wieder groß, sondern ein Riesenland mit einer sich weiter spaltenden Gesellschaft. Damit eine Gefahr für die anderen Nationen unserer Erde.

Obama ist Geschichte, Trump will es noch werden. Fragt sich nur, welche historischen Begebenheiten später in den Annalen und Almanachen stehen werden.    


http://www.spiegel.de/politik/ausland/barack-obama-nimmt-abschied-die-zukunft-ist-in-guten-haenden-a-1129458.html

" Thank you very much " / " The Scaffold " ( 1967 ):


Oder, bezogen auf Obama´s Amtszeit: " Danke, für nichts" ???

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