Muschelbank
Während eines ausgiebigen Strandspaziergangs gingen wir über eine Unzahl von toten Muscheln, die das Wasser am windigen Montag und Dienstag angespült hatte.
Über viele Meter erstreckte sich ein breites Band von weißen Muscheln, die beim Heraustreten knackend auseinanderbrachen. Es sind Exemplare der Baltischen Plattmuschel, die hier aufgespült wurden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Baltische_Plattmuschel
Massenhaft fanden wir aber auch Miesmuscheln am Strand.
https://de.wikipedia.org/wiki/Miesmuscheln
Die vom Wind aufgewühlte See hatte sie auf den Sand transportiert und dort bizarre Formen gebildet.
Unter den Abertausenden toten Muscheln fanden sich ebenso viele Herzmuscheln, die an den Ostseestränden regelmäßig zu sehen sind:
Die - nicht nur - an der Halbinsel Fischland - Darß - Zingst häufig vorkommenden Muschelarten leben in großen Kolonien innerhalb so genannter Bänke, von dem aus sie sehr oft aufgetrieben und an den Spülsaum der Ostsee transportiert werden.
Warum und wie die Meeresbewohner an den Strand gelangen, lässt sich in diesem Blog nachlesen:
Da die toten Muscheln durch das am Strand auflaufende Wasser sowie das dabei ständige Anstoßen abgerieben werden, zerkleinert sich die Kalkschale ständig und wird zu zerrieben, wodurch der feinkörnige Sand entsteht. Dieser bildet wiederum nach und nach Dünen, die zum natürlichen Meeresschutz zählen.
Das Sammeln sowie die Mitnahme von Muscheln ist deshalb in vielen Küstenregionen untersagt. Gleiches gilt für den Sand oder andere Dinge, die hier aufgefunden werden.
SOCRATES - Every Dream Comes To An End - Phos - 1975:
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