Die ersten drei Tage auf dem Darß
Nun sind wir am Urlaubsziel heile angekommen. Immer zeigte sich der letzte Maitag des Jahres 2026 auch im Nordosten des Landes von seiner freundlichen Seite. Es war trocken, allerdings nur knapp 16 Grad warm. Im Vergleich zum Wetter in Oberbayern vielleicht etwas zu frisch. Egal, Hauptsache wir haben die mehr als 810 Kilometer heile überstanden.
Nach dem Einpacken am frühen Morgen des Anreisetages folgte nun das Auspacken. Aus dem von unseren Kindern geliehenen VW Bus zog ich gut ein halbes Dutzend Reisetaschen, zwei große Taschen mit Wäsche sowie die mitgenommenen Kisten mit Lebensmittel heraus und wuchtete alle über die steile Zugangstreppe der Ferienwohnung in den Schlaf - und Wohnraum. Dazu kam das Abnehmen der gut 28 Kilogramm schweren E - Bikes, die ich in den hinteren Teil der Wohnanlage schob.
Nach etwa 11/2 Stunden war die Schweiß treibende Arbeit erledigt.
Meine bessere Hälfte hatte inzwischen den Kleiderschrank, den Kühlschrank sowie das Badmöbel komplett eingeräumt.
Das nennt sich Arbeitsteilung. Nur so kann der anstehende Urlaub für beide entspannt beginnen.
Nach dem eher anstrengenden Teil des Darß - Aufenthalts folgte der Montag, der erste Junitag des noch 183 Tage andauernden Jahres 2026. Am Morgen lachte die Sonne vom Himmel, ehe dann doch Wolken aufzogen. Allerdings wurde es dann doch merklich wärmer.
Ideal Bedingungen also, um am folgenden Dienstag einen Strandbesuch zu planen. Davor allerdings testeten wir unsere E - Bikes und starteten zu einer Fahrt zum Weststrand.
Obwohl wir die Wege durch den Darßer Wald nahezu auswendig kennen, birgt ein Besuch des Darßer Ort immer wieder neue Überraschungen in sich. Die Natur schafft nämlich ihre eigenen Regeln. Deshalb verändert sie ständig ihr Aussehen.
Durch Witterungseinflüsse werden Teile des Strandes und der Dünen abgetragen und auf einer anderen Stelle wieder aufgeschwemmt.
Am Dienstag konnten wir tatsächlich einen kompletten Strandtag einlegen. Dafür sind wir ja auch die vielen Kilometer vom Süden in den Nordosten gefahren.
Gegen 16.00 Uhr packten wir unsere Strandutensilien wieder ein. Genug gebräunt und sogar ein wenig gebadet.
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