Rückkehr zu den Bergen, den Wäschebergen.

 



Nun sind wir wieder zurückgekehrt. Die drei Mitbewohnern warteten bereits. Katzen haben ja ein feines Gefühl dafür, ob in dem bekannten Umfeld etwas verändert. Deshalb beobachtete das Trio uns argwöhnisch beim Schweiß treibenden ausladen jener Utensilien, die wir vor exakt vier Wochen in den VW Bus eingeladen hatten. Die Hitze außerhalb des gut klimatisierten Busses, sie ist nicht nur für diese Jahreszeit, für den Sommerbeginn, eher ungewöhnlich, nein, sie quält vor allem jene Menschen, die körperliche Probleme haben. Das trifft auch uns zwar nicht zu, dennoch war das Ausladen anstrengend.

Das trifft aber auch auf die Verarbeitung der vielen Handtücher, der leichten Bekleidung sowie der Bettwäsche zu, die wir anschließend in der Waschküche sortieren durften. Neben diesen Teilen, lagen auch noch Wäscheteile der Haushüterin im Korb.

Ab dem frühen Abend startete ich den Wasch - Marathon. Die ersten beiden Maschinen, gefüllt mit Bekleidungsstücken, waren nach knapp 1 1/2 Stunden erledigt. Am frühen Morgen setzte ich die Waschorgie fort. Es folgten Handtücher sowie Bettwäsche.

Das Piep Geräusch der " Miele " klingt mir immer noch in den Ohren. Dabei erinnerte ich mich an jene Jahre in meiner Kindheit, in der ein solcher Helfer im Haushalt der Eltern und Großeltern fehlte. Mühsam wurde da der so genannte Waschkessel angeheizt, der emailliert war, dann mit Regenwasser gefüllt und anschließend  mussten die Wäschestücke mit Kernseife eingerieben werden, danach kam ein Holzstampfer zum Einsatz, ehe die Wäsche ausgewrungen wurde. Wenn es sich um Leinenbettwäsche handelte, wurde diese auf dem Rasen oder einer gespannten Wäscheleine zum Bleichen aufgehangen.

Ein Knochen - Job für die Frauen jedweden Alters. Sie beklagten sich indes nicht und erledigten die übrige Hausarbeit dabei noch so ganz nebenher.

Heutzutage erledigen diverse Maschinen diese Arbeiten. So auch unsere " Miele " W 1. Allerdings befüllt sie sich nicht von selbst, leert sich auch nicht automatisch und hängt die Wäscheberge auch nicht auf. Das erledigten wir heute im Teamwork.




 

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