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Dienstag, 12. August 2014

Schlaflose Nächte sind lang.



Da knatterte doch heute Morgen ab 3.00 Uhr ein Hubschrauber durch die Luft und ließ mich aus meinem - wohl eher leichten - Schlaf auf schrecken. Eigentlich sind solche Außengeräusche kein Grund, weshalb ich aus meiner Nachtruhe gerissen werden könnte. Doch in der gestrigen Nacht oder besser, am heutigen Morgen, war es eben völlig anders.

Die Luft in dem Schlafzimmer - auf  eine sehr angenehme Temperatur von 24 ° erwärmt - fühlte sich wie in einem Backofen an. Kein Luftzug, keine frische Brise, so, wie am Meer, eher jene seit einigen Tagen sattsam bekannte August - Schwüle.
So wälzte ich mich kurz nach dem der Störenfried von dannen flog, von der rechte auf die linke Seite und versuchte wieder einzuschlafen. Ohne Erfolg.

Nachdem ich noch etwa eine Stunde mehr im Bett dösend , denn schlafend, herum lag, dazu auch noch die Mückenstiche der ständig auftauchenden, aber ungebetenen, geflügelten Gäste zu jucken begannen, hielt ich es nicht mehr aus.

Auf in das obere Stockwerk und in das Bad, um einen Schluck Wasser aus der Leitung zu nehmen. Von hieraus wankte ich, immer noch müde und völlig abgeschlafft in das Wohnzimmer, um mich auf der etwas kühleren Coach hinzulegen. Der Schlaf mochte aber auch dort nicht kommen.

Trotz zugedrückter Augen erschien es mir, als wäre es draußen schon taghell. Wäre ich erneut aufgestanden und hätte ich aus einem der zur Westseite eingebauten Fenster geschaut, wäre mir sofort klar geworden, wieso es schon hell draußen ist. Wir hatten Vollmond. Nicht irgendeinen Vollmond, sondern einen besonderen.
Der Mond ist im August 2014 der Erde so nahe gekommen, wie nie. Nicht, weil er demnächst auf unseren Planeten stürzen wird, sondern, weil er ja bekanntlich eine elliptische Bahn um diese zieht und als Trabant den erdnahen Punkt just im August 2014 erreicht hat.

Ein sensationelles Schauspiel, dass sich in vielen Ländern der Erde zeigt. Nach 3 Tagen ist der Spul indes vorbei: Aus dem Vollmond wird abnehmender Mond und dann ist der Erdtrabant gar nicht mehr zu sehen.
Angeblich sollen die Mondphasen tatsächlich Einfluss auf den Schlaf haben. Angeblich.
Tatsächlich war es denn wohl das erneute, feucht - warme Wetter mit nahezu subtropischen Abend - und Nachttemperaturen die jene Schlafschwierigkeiten begründeten.

Mond hin, Vollmond her: Eine schlaflose Nacht führt dazu, dass sich der Mensch am nächsten Tag wie gerädert fühlt.
Und so vernahm ich - neben der Helligkeit, den juckenden Mückenstichen, auch noch das Stunden lange Abrollgeräusch der LKW auf der A17 in Richtung Prag, da hier einige Hundert Meter nicht mit einer üblichen Schallschutzwand versehen ist.
Schlimmer konnte es nicht mehr kommen.

Minute für Minute verging. Allerdings - so kam es mir vor - wie im Zeitlupentempo, ehe die Zinnuhr in der Küche die nächste halbe Stund anschlug.
4.30 Uhr!

Ich stand nun endgültig auf, zog mich an und brühte mir - zum eigentlich wach werden - eine Tasse Kaffee. Schlaflos in Seattle, schlaflos in Dresden, schlaflos im August.
Gääääääääääääääääähn!

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