Zwei Schritte vor, einen zurück?
Davos ist bekanntlich ein Schweizer Wintersportort im Hochpreissegment. Wer hier Urlaub plant, muss tief in die Tasche greifen. Das mussten die Damen und Herren des so genannten Weltwirtschaftsforum 2026 nicht, denn ihren luxuriösen Aufenthalt bezahlten die Steuerzahler. Dieses galt auch uneingeschränkt für den sich zum Weltfriedensretter aufschwingenden US - Präsidenten.
Der hatte vor dem Treffen die Europäer und mit ihnen große Teile der Welt erneut in Unruhe sowie hektische Betriebsamkeit versetzt. Bekanntermaßen liebäugelt er bereits kurz nach seinem Amtsantritt mit dem " Stück Eis " Grönland, dass er zu annektieren getrachtete, um es anschließend wegen seiner vielfältigen Rohstoffe von amerikanischen Konzernen ausplündern zu lassen. Das riecht förmlich nach Neokolonialismus in Reinkultur. Die USA sind hier seit den 1950ern bestens involviert.
Doch Trump dürfte wegen seines ständigen Drehens an der Eskalationsschraube vermutlich im eigenen Lande auf Gegenwehr gestoßen sein. Seine republikanischen Freunde haben dem Phrasendrescher im Weißen Haus noch vor dessen Anflug in dem Nobel - Skiort Davos einen Stopper vorgesetzt und datin unmissverständlich klar gemacht, dass sie diese imperialen Gelüste des Möchte - gern - Imperators nicht länger mittragen werden. Dabei soll auch das unbeliebte Wort " Amtsenthebungsverfahren " gefallen sein.
Na, bitte, geht doch noch!
Nun palaverte der alte weiße Mann aus Washington in der Schweiz mit seinen - nur auf dem Papier stehenden - Verbündeten und ließ durchblicken, dass er von den angedrohten " Strafzöllen " gegen einige europäische NATO - Partner Abstand neben werde. In der Grönland - Frage, die er durch sein imperiales Gehabe zu einer solchen hat werden lassen, zog er sich ebenfalls kleinlaut zurück und wies sein Fußvolk an, hierüber mit den NATO - Partner, respektive Grönland sowie Dänemark in den Hinterzimmern Verhandlungen aufzunehmen.
Merke somit: Wenn Trump agiert, heißt das immer, er geht zwei Schritte vor, um den Gegenüber zu imponieren, um anschließend einen zurück zu weichen. Abgesehen von seinem völkerrechtswidrigen " Maduro " - Scoop, seinem blinden Aktionismus mittels ICE und DOGE, deren angeheuerte Vasallen in den Behörden oder Teilen der Bevölkerung eher Angst und Schrecken verbreitend, angeblich " großartige " Erfolge verzeichnen, ist dem dem verkappten Rassisten nicht viel gelungen. Dieses wird auch weiterhin so bleiben - vielleicht wird das von ihm verursachte Chaos auf der Welt und in den USA selbst, durch ein Amtsenthebungsverfahren beendet?
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