Sachsen - Anhalt hat gewählt. Na, und jetzt?
Heute Vormittag war ein entscheidender Tag für einen Mann mit dem Namen Sven Schulze. Sven who?
Ja, das ist der vorläufige Ministerpräsident des kleinen, aber unsympathischen ( O - Ton eines Blogger - Kollegen ) Bundeslandes, welches zwischen Niedersachsen, Brandenburg, Sachsen sowie Thüringen liegt. Mit seinen etwa 2,13 Millionen Einwohnern nimmt es damit den Rang 11 von 16 Ländern ein.
Davon sind 1.788.930 Personen wahlberechtigt, die in 41 Wahlkreise eingeordnet werden. Am 6. September 2026 werden diese zur Wahl der 8. Periode seit 1990 aufgerufen. Dabei droht Unheil, denn nach den veröffentlichten Umfragen liegen die Faschisten der AfD mit großen Abstand vor den Regierungsparteien CDU, SPD sowie FDP. Womit erstmals ein brauner Ministerpräident droht; zumindest aber eine Sperrminorität. Was nichts anderes bedeutet, dass die Neofaschisten mit möglichen 34 Sitzen in der nächsten Legislaturperiode bestimmte Wahlen oder bestimmte Beschlüsse zu verhindert.
Um dieses Szenario zu vermeiden, hat der ehemalige Ministerpräsident Haseloff sein Amt aufgegeben und einen von der CDU vorgeschlagenen Nachfolger mit dem Namen Sven Schulze ernannt. Der stellte sich heute vor de Plenum zur Wahl und erhielt 58 von 49 erforderlichen Stimmen. Da die Koalition von CDU/SPD/FDP über insgesamt 56 Landtagsabgeordneten verfügt, erhielt Schulze demnach mindestens 2 Stimmen aus den Reihen der Opposition.
Aber, da schau her!
Ob die 2 zusätzlichen Stimmen von den Braunen der AfD stammten?
Wie dem auch immer sei, der bis zum 6, September 2026 noch amtierende Ministerpräsident wird Schwerstarbeit verrichten müssen, um das zu verhindern, was Wahlprognosen seit einiger Zeit prophezeien, nämlich eine AfD - Regierung.
Ob ihm dieses gelingen wird, muss dann doch bezweifelt werden. Der neue Ministerpräsident ist so unbekannt, wie der Kandidat der AfD - Faschisten. Ein Manko, das mit der jetzigen Rochade kaum auszugleichen ist.
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