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Mittwoch, 22. November 2017

Rauscher, rausche ab!


Wenn ein Hochschullehrer öffentlich seine Meinung kund tut, dann muss dass nicht immer jene sein, die sich mit des Volkes herrschender deckt. So kann es deshalb vorkommen, dass ihm eine abwegige, publizierte Stellungnahme zu den Ereignissen auf diesem Globus, in dem entzweiten Europa und diesem, unserem Lande, alsbald um seine Lauscher geschlagen wird. Dann nämlich, wenn es sich um Meinungsäußerungen handelt, die an der Grenze der vom Grundgesetz geformten Meinungsfreiheit aus Artikel 5 Absatz 1 GG entlang schrammt.

Der Hochschullehrer Thomas Rauscher, einst FDP - Mitglied, schlug mit einigen " Tweets ", die er zu den völkisch - orientierten Bewegungen in Polen sowie der Frage, ob nationalistische Strömungen in Europa auch ihre vorteilhaften Seiten haben können, in der letzten Woche, dazu medial aufgeplustert, über den Zapfen.

Er behauptete hier folgendes:



"  Ich sehe die Gründe hingegen intern in Afrika und Arabien: Überbevölkerung, Korruption, Diktaturen, Nachlässigkeit, Stammes und Religionskriege. "

Rauscher ist seit 2013 kein FDPler mehr, sonst hätte die Partei die Einleitung eines Ausschlussverfahrens geprüft. Doch Rauscher ist seit 1993 Inhaber einer ordentlichen Professur für Internationales Privatrecht, Rechtsvergleichungen und Bürgerliches Recht an der Juristischen Fakultät der Universität Leipzig.

https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Rauscher_(Jurist)

Inzwischen haben sich sein Arbeitgeber, seine oberste Dienstvorgesetzte, die Sächsische Ministerin Stange und auch die Universitätsleitung Leipzig von seinen öffentlichen Äußerungen distanziert. Ob dienstrechtliche Schritte gegen den C4 - Professor, der zudem noch Mitglied des Kreistags des Wahlkreises Rosenheim ist und eine Gastprofessur an der Universität Budapest erhalten hat, eingeleitet werden, steht noch nicht fest.


Die Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut; in der Systematik der Verfassung als Grundrecht, weit oben angesiedelt. Die einstigen Verantwortlichen, der Parlamentarische Rat, haben dieses aufgrund der Erfahrungen aus der nationalsozialistischen Diktatur so bestimmt. Die Grenzen der freien Meinungsäußerung werden aber gleichzeitig von anderen Gesetzen definiert.

Wenn Rauscher nun jene grenzwertigen " Tweets ", die er im übrigen zügig wieder gelöscht hat, über ein Soziales Medium in die Öffentlichkeit bringt, muss er sich zunächst fragen lassen, ob dabei die Gäule mit ihm durch gegangen sind.
Sollte er jedoch seine wahre Gesinnung unter dem Deckmantel einer Professur für Internationales Recht versteckt gehalten haben, so dürfte Rauscher an diesem Lehrauftrag nichts mehr zu suchen haben.

Die Gedanken sind frei! Ja, aber deshalb muss nicht jeder Müll den ein gut bezahltes Hirn unter Zuhilfenahme berauschender Getränke absondert, in die Öffentlichkeit gelangen.

Das sehen einige Stundenten in Leipzig auch so und fordern:
" Rauscher, rausch (e) ab! "

http://www.mdr.de/sachsen/leipzig/studenten-demonstrieren-gegen-rassismus-und-professor-rauscher-100.html

Recht so, gegen rechte - rassistische Sprücheklopfer!


" Lift " von " Poets of the Fall " - Album: " Signs of Life " -    2005:



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