Friedrich, der Wagen bricht!
Die drei " Tollen Tage " hat der noch handlungsfähige 20. Deutsche Bundestag bereits hinter sich. Grund dafür war eine von dem Vorsitzenden der Deutschen Christdemokratischen Union ( CDU ), parteiübergreifend mit der hiesigen Christlich - Soziale Union ( CSU ) ernannten Kanzlerkandidaten und sich den Medien bereits als gewählten Amtsinhaber Joachim - Friedrich Martin Josef Merz. Der bereits 69jährige wollte den starken Mann markieren und brachte ein Gesetzesvorschlag in das Plenum, das unter " Zustrombegrenzungsgesetz " ( https://de.wikipedia.org/wiki/Zustrombegrenzungsgesetz ).
Damit wollten die Schwarzen einen von ihnen erkannten, durch die " illegale " Migration verursachten, bedrohlichen Zustand beenden, der angeblich dazu führt, dass die innere Sicherheit nicht mehr gewährleistet werden könne.
So blies denn Friederich Merz zum großen Angriff auf die von ihm und seinen Damen und Herren aus dem Dunstkreis der derzeit ohnmächtigen ,an die Macht Strebenden bedrohlichen, durch die Migranten verursachten Zustände. Keine in seinen vielen, einfältigen reden erwähnten " Gruppenvergewaltigungen aus dem Asylheimen " soll es danach mehr geben. Die Morde durch psychisch kranke Migranten verhindern die " neuen " Regelungen allemal. Auch der ungezügelte Familiennachzug werde durch das Gesetz ad hoc eingedämmt. Und die Menschen seien über die permanenten Grenzkontrollen hiernach gegen die Auswüchse des " Asyltourismus " gefeit. Frauen sind dann wieder in der Lage nauch nach Anbruch der Dunkelheit angstfrei die Wohnung verlassen zu können, ohne dass sie von " Messermännern " und durch einen überschwappenden Testosteronspiegel Trieb gesteuerte maskuline Horden verfolgt werden. Mütter dürfen nach Gesetzesverabschiedung wieder sorgenfrei ihren zumeist verpäppelten Nachwuchs auf das nahe gelegene Spielplatzgelände führen, vor den Grundschuleingang kutschieren, um einen anschließenden Plausch mit Gleichgesinnten am, in der absoluten Halteverbotszone abgestellten PKW halten zu können oder sie bedenkenlos zu den wöchentlich geplanten Sport - Klavierunterrichtsstunden karren.
Welche Beispiele der gebürtige Briloner auch zur Legitimierung seines unausgegorenen Gesetzesentwurf heran ziehen wollte, sie alle machten den vorgelegten Entwurf nicht erforderlicher. Das war dem Bundeskanzler in spe vollkommen egal, er ist Sauerländer und die können wiederum sind stur wie ein Esel sein. Trotz vieler Warnungen, dass sein Vorhaben mit den Stimmen der im Parlament danach geifernden Postfaschisten im wahrsten Sinne des Wortes zum Rohrkrepierer werden könnte, ließ " Fritze " Merz das Parlament hierüber abstimmen.
Der weitere Ablauf ist bekannt.
Nach dem schwarz - braunen Mittwoch, der bisher als dunkelste Stunde der parlamentarischen Demokratie der BRD und dem wieder vereinten Deutschland eingehen wird, fühlte Merz sich tatsächlich dazu berufen, über den Entwurf des " Zustrombegrenzungsgesetz " am darauf folgenden Freitag abstimmen zu lassen.
Noch am davor liegenden Donnerstag wurde nicht nur in den Medien, den Parteien und mittels Demonstrationen in einer Vielzahl von Städten kontrovers diskutiert sowie protestiert. Merz hätte noch zurückrudern können. Er hätte seinen stümperhaften Versuch, den noch amtierenden Bundeskanzle Olaf Scholz, dessen Partei und den verbliebenen Koalitionspartner " Die GRÜNEN " vorführen zu wollen, nach den Ereignissen vom Mittwoch abblasen können.
Doch Merz ist eben Sauerländer. Er blieb stur und log zudem, dass sich die Balken bogen. Seine getreuen Vasallen in der CDU - Fraktion des Bundestages und in den Landtagen mit ihm. Die beteten hierzu fortwährend die Mantra, wonach ein richtiges Gesetz nicht deshalb falsch sein könne, dass die Falschen diesem zustimmen, herunter. Ein widerliches Gelaber von gewählten Flachpfeifen, denen nichts besseres dazu einfiel als den vergebenen Schwachsinn ihres Kanzlerkandidaten und Parteivorsitzenden nachzuplappern.
Es ist halt Wahlkampfzeit und dann dürfte jedes noch so dümmliche Argument eines CDU - Parteivorsitzenden als kraftvolle Aussage zum künftigen Regieren ummünzbar sein.
Dann kam der Freitag, der letzte im abgelaufenen Monat Januar; der Monatsletzte dazu. Er sollte zum vollen Desaster für den sich als regierenden Kanzler nach außen präsentierenden Friedrich Merz aus Brilon im Sauerland heran grauen. Grauenvoll war nämlich die Abstimmung über sein Nonsens - Gesetz, das in der aktuellen wirtschaftlichen Situation so unnötig wie ein Kropf war. Das Machwerk fiel - wenn auch mit einem knappen Abstimmungsergebnis - durch.
Es wird kein " Zustrombegrenzungsgesetz " der schwarzen mit Begünstigung der Postfaschisten geben.
Merz hat damit ein klassisches Eigentor erzielt. Zumal die AfD - Bratzen sich nach der Abstimmung auch noch über den CDU - Vorsitzenden herzogen und sich über dessen Dummheit amüsierten.
Da ganze Theater schadet nicht nur dem parlamentarischen System, sondern der Demokratie insgesamt. Von dem erlittenen Imageschaden des Sauerländers Merz ganz zu schweigen.
Mit fällt dazu ein Gedicht aus den Kindertagen ein:
Heinrich, Heinrich, hörst du es nicht?
Heinrich, Heinrich, der Wagen bricht.
Halt lieber an!
Bemerkst du nicht: Heinrich, Heinrich, der Wagen bricht.
Nein, mein Herr, der Wagen ist’s nicht.
Mein König, der Wagen ist’s nicht, der bricht.
Es ist ein Band, das lag um mein Herz,
damit es nicht brach vor lauter Schmerz.
Als ihr, mein König im Brunnen saßt,
als ihr, mein König, ein Frosch wast.
Heinrich, Heinrich, der Wagen bricht.
Heinrich, Heinrich, hörst du denn nicht?
Mein Herr, mein Herr, der Wagen ist’s nicht.
Der Wagen ist’s nicht, der bricht.
Für " Heinrich " setzte ich mal " Friedrich "! Passt schon!
ANNUT RHUL - The Mountain Of Madness - Leviathan - 2014:
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