Mittwoch, 21. Februar 2018

Der Einbruch der Cristina K.


Vorvorgestern hatte Cristina Geburtstag. Sie wurde genauso alt wie ich es auch in einigen Monaten werde. Cristina ist mir wohl bekannt. Nicht persönlich, aber durch die ungezählte Berichterstattung in den Medien. Cristina war nämlich die Staatspräsidentin des südamerikanischen Landes Argentinien. Von daher ist so ziemlich alles um sie herum berichtenswert.

Cristina ist seit 2010 Witwe. Sie war mit dem einstigen Präsidenten Argentiniens Nestor Kirchner von 1975 verheiratet. Cristina ist, wie ihr verstorbener, 1950 geborene Mann, ausgebildete Juristin. Über das Studium lernte sie auch ihren Mann kennen.

Dieser arbeitete nach seinem Universitätsexamen als Rechtsanwalt und verdingte sich dabei vornehmlich als so genannter Schuldeneintreiber für die FINSUD, eines international operierenden Immobilienkonzerns. In dieser Eigenschaft wurden Kirchner 20 Immobilien übertragen.

Auch Cristina war in ihrem bisherigen Leben nicht ganz untätig.

 https://de.wikipedia.org/wiki/Cristina_Fernández_de_Kirchner

Nun ist sie nach bundesdeutschem Recht beinahe Rentnerin / Pensionärin. Doch Cristina möchte sich nicht auf ihrem noch zarten Altenteil ausruhen. Sie überlegt, erneut als Präsidentschaftskandidatin anzutreten. Doch dieses sieht das mehrfach geänderte Wahlrecht allerdings nicht vor ( https://de.wikipedia.org/wiki/Präsident_von_Argentinien ). Nach maximal acht Jahren Amtszeit ist endgültig " Ende im Gelände ".

Aber die gute Cristina ist der festen Überzeugung, dass ihr Vaterland sie als politische Führungskraft braucht, um mit den anderen Nationen auf diesem Planten auf lange Sicht mithalten zu können.
In Sachen Fußball klappte das ja bislang sehr gut. In Sachen Fleischproduktion ebenfalls und uín Sachen Korruption alle Male.

So, what?

Cristina hat ja acht lange Jahre lang bewiesen, dass sie diesen drei Hauptsäulen ihres Mutterlandes sehr gewogen ist. Dazu kam sie als Nicht - Ökonomin während ihrer Amtszeiten auf die Schnapsidee, die von ihr propagierten Sozialprogramme durch das inflationär aufgeblähte Volumen des landeseigenen Geldumlaufs finanzieren zu können. Der argentinische Staat machte bei den Kreditgeber dafür zwar Schulden, ließ diese aber durch neu gedrucktes Geld bezahlen. Es kam, wie es bei einer solchen Milchmädchenrechnung immer kommen muss: Argentinien  erklärte zum zweiten Mal nach 2001 den Staatsbankrott ( https://de.wikipedia.org/wiki/Argentinien#Staatsverschuldung ).

Nun, ja, kann der eleganten Cristina eh egal sein, denn sie dürfte schlankweg als Salon - Sozialistin gelten. Sie selbst verfügt - mutmaßlich durch illegale Finanztransaktionen im Ausland über ein zweistelliges Millionenvermögen. Da lässt sich doch gut von leben, wenn im eigenen Land, also quasi vor der Hoftür der Pleitegeier kreist und die wirtschaftliche Reputation des Staates den Rio de la Plata herunter geht. 

Jetzt möchte sie - weil sie genügend Geld angehäuft hat - es erneut wissen. Ob das Volk ihre soziale Mami noch liebt? Elegant sieht sie wohl noch immer aus, die Christina aus Argentinien. Da werden wohl bestimmt so manche Beauty - Docs ihre geldgeilen Griffel angelegt haben, Aber, das nur nebenbei. Die Cristina ist nicht nur am Körper noch jung, sie dürfte auch gewieft genug geworden sein, um zu erkennen, ob sie als Landes - Mutti noch gemocht wird. Und bevor sie in der Wählergunst massiv eingebrochen war, dürfte dieses, bei so vielen, auf Pump abgegeben staatlichen Wohltaten alle Male der Fall gewesen sein.


" Beiruth " mit " Horizonte de Sucesos " - Pt. II ( Conclusion ) - 2008:


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