Samstag, 14. Oktober 2017

Hallimasch





Gestern waren wir zum letzten Mal in diesem Jahr auf Pilzsuche. Bei trockenen und lauen Herbstwetter. Eigentlich ideale Bedingungen für die Sporengewächse. Doch so sehr wir auch die Gebiete im Zellwald abgingen, es gab kaum frische Pilze. Eigentlich ist ja ab Oktober die Zeit der Hallimasche angebrochen. Doch die waren entweder bereits verfroren oder zum Teil auch noch verschimmelt. Und dennoch gab es einige vermoderte Baustumpfe auf denen sich kleinere Kolonien dieser schmackhaften Speisepilze fanden.

Ich bückte mich einige Male, um die ganz jungen Pilze aus der Gruppe herauszuschneiden. Es gibt in unseren, den mitteleuropäischen Regionen, einige Arten dieser Pilzgattung:

 https://de.wikipedia.org/wiki/Hallimasche

Überwiegend waren es jedoch der Dunkle Hallimasch, der in unseren Körben lag.

https://de.wikipedia.org/wiki/Dunkler_Hallimasch

Zusammen mit dem Fleisch der anderen Pilzsorten, erbrachten unsere gesammelten Pilze, eine große Pfanne voll.

Angeblich soll dieser Pilz einen leichten, tannigen Geschmack haben. Der wird dadurch aufgehoben, dass er mit anderen Mischpilzen mindestens eine halbe Stunde köchelnd in einer Pfanne oder noch besser, einem Wok unter Zugabe von ausreichend Wasser, entsprechend vorbereitete wird. Vor dem Verzehr kommen einige, zu kleinen Würfeln geschnittene Speckstücken, eine fein gehackte Zwiebel und ein Ei dazu.

Von einem riesigen Pilz mit einem Geflecht von mehreren Hundert Meter, wie er beispielsweise in der Schweiz oder den USA gefunden wurde, sind die kleinen Bestände im Zellwald natürlich um Lichtjahre entfernt. Allenfalls einige Meter könnte die Ausbreitung des vorgefundenen Geflechts umfassen.

" Rare Earth " - " Feelin´Alright " - 1968:





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