Dienstag, 31. Oktober 2017

Halloween und " Freitag, der 13. ", eine blutrünstige Mischung.




Der distanzierte Beobachter des Weltgeschehens und mehr darf den USA und der dortigen Gesellschaft viele Dinge vorwerfen. Dass diese keine Esskultur hat, einer pervertierte Doppelmoral frönt und auch den kosmischen Judge Dredd mimt, aber eine Sache ist diesem Land mit Sicherheit nicht zur Last zu legen: Das deren Menschen dort die Phantasie abhanden gekommen ist.

Insbesondere auf dem cineastischen Gebiet, kann der Anhänger des gespielten Schwachsinns der amerikanischen Filmindustrie reinweg gar nichts an die Backen pappen. Die in diesem Land abgedrehten Streifen sind von A bis Z bar jedweder Realität und von einem stumpfsinnigen Pathos getragen, dass der Normaleuropäer vor Scham tiefrot werden muss, weil er sich immer noch nicht als solcher verstehen will.

Die US - Schwarten blicken zudem in einem Genre, das sich " Horror " nennt in die aller tiefsten Abgründe der menschlichen Seele. Sie lassen dabei jene sadistischeren Anlagen eines jeden Menschen aufleben, der in seinem bisherigen Leben es nicht nur beim Insekten zerquetschen belassen hat.

Das " Horror " - Spielfilmfeld ist breit gefächert. Womit natürlich auch vieles erlaubt und weniges verboten bleibt.

Die US - Filmserie " Freitag der 13. " begann irgendwann im Jahr 1980 mit einem ersten Versuch, in dem der Berufsmetzger " Jason " seine Opfer meuchelt.
Über weitere 11 Folgen wurde die Fleisch - und Ketschup - Konstruktion fort gesetzt. Dabei zeigen die Handlungen nahezu identische Abläufe.

Junge Menschen werden auserwählt und scheiden gewaltsam aus dem prallen Leben. Ob nun in Form von Machetenhieben ( Mord 1. Grades ), durch in den unschuldigen Körper im Kampf hinein gerammte Gegenstände ( Mord 2. Grades ) oder durch extremen Blutverlust, nachdem ihnen der Serienkiller mit der Gummimaske, eine Glieder abgeschlagen hat ( Totschlag ).

Mal ganz nebenbei: Ob der Weltkonzern " Heinz " eine Sonderlieferung angerührten Tomatenketschup mit liefern musste, bleibt hier ungeklärt.
Fakt ist: Der über fast 3 Dekaden zelebrierte Berufskiller Jason leistet in jeder stumpfsinnigen Folge ganze Arbeit.

Seine letzte Blutwurstorgie ist allerdings schon mehr als 8 Jahre her. 2009 kam der Untote in der letzten Folge des Dauer - Massakers zum Einsatz.

Zu erwähnen ist hierbei, dass die zerstückelten, aufgeschlitzten und massakrierten jungen Körper inzwischen durch vorgängige, allerdings im Einverständnis mit den dazu gehörenden, hirnfreien weiblichen Personen, durch einen Schönheitschirurgen aufgepimt wurden. Die Brüste der blutjungen Damen nehmen dadurch Abmaße an, von denen die einstigen " Sexbomben ", wie Monroe, Lollobrigida oder die Weltraum - Nixe " Barbarella " nur träumen können.

Jason indes, ist´s egal. Der filetiert sie nach allen Regeln der Horrorkunst.

Dank " Netflix " zog sich meine bessere Hälfte an jenem " Horror " - Tag mit dem auch die Unsitte des gespenstischen Schabernacks verbunden ist, den letzten Jason - Zinnober rein.




https://de.wikipedia.org/wiki/Freitag_der_13._(2009)


Am Ende blieb die Erkenntnis, dass die USA unter Trump eigentlich in ausreichender Weise das Genre bedient und diese Trash - Schwarten nicht noch gesteigert werden müssen. Will heißen: Nie wieder " Freitag, der 13. "


" First Band From Outer Space " - " Damon & Haze " - 2009:



Kommentare:

Octapolis hat gesagt…

So lange ist der letzte Teil schon her? Zeit wird´s! ;o)

Lobster53 hat gesagt…


Hmmmmh, vielleicht gibt´s den Folgetitel: " Freitag, die 13. "? Passt scho, oder?

Deckenleuchter, Schubkarre, Mixer - alles an einem Tag.

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