Samstag, 28. Juli 2018

Blutmond rudeln? Ohne mich!

Das mediale Geschisse um den größten, den rötesten, den längsten " Blutmond ", in diesem Jahrhundert, ist noch nicht vorbei, denn nach dem Schauspiel ist vor dem Schauspiel. Es werden Hunderttausende Bilder ausgewertet und veröffentlicht. Jeder soll dabei gewesen sein.

Die Medien, vor allem das Netz, überschlugen sich förmlich mit sinnvollen bis sinnlosen Fakten, Ratschlägen und sonstigen Gedöns, um das selbst ernannte " Jahrhunderschauspiel " richtig aufzupeppen.

Tja, da musste aber auf jeden Fall der weit über dem blutenden Mond thronende " Wettergott " mitspielen.


https://www.google.de/search?client=opera&q=Blutmond&sourceid=opera&ie=UTF-8&oe=UTF-8


https://www.tag24.de/nachrichten/blutmond-deutschland-fotos-mondfinsternis-vollmond-bilder-dresden-berlin-muenchen-hamburg-707925

Das hat er bei unseren Nachbarn im feindlichen Freistaat dann doch getan.



Bei uns vor der Haustür sah es indes anders aus. Eine dichte Wolkendecke versperrte oder beschränkte die Sicht auf das astronomische Ereignis. Wir mussten deshalb größten Teils in die berühmte Röhre glotzen. Wer im Wege des vorauseilenden Gehorsams sein technisches Equipment an der flachen Elbe aufgebaut hatte, der sah überwiegend nur solche Bilder:

 


Da hilft das Beten an Den da Oben nichts. Aus dem " Blutmond " rudeln wurde deshalb auch nichts. Und der so helle Mars sowie die Raumstation ISS waren deshalb auch nicht zu sehen. Essig war´s mit dem " Blutmond " glotzen im Rudel, bei Bier, Bratwurst und dicken Bäuchen-



" Toad " - " Life Goes On " - 1971:




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